Babyernährung

Gefahrenstoffe in Babynahrung

Gefahrenstoffe in Babynahrung

Wisst ihr, auf welche Gefahrenstoffe Babynahrung kontrolliert wird?

Wir nämlich schon. Seit Beginn unserer Chewsome Reise haben wir uns intensiv mit den Verordnungen und Grenzwerten rund um das Thema Babyernährung und industrieller Babynahrung beschäftigt. Nachdem das Beziehen von geeigneten Rohwaren immer schwieriger wurde, haben wir uns in den letzten Monaten intensiv mit Gemüsehändlern besprochen, mit Laboren telefoniert und bald können wir endlich Rohstoffe einkaufen, die alle Anforderungen an Qualität und Sicherheit erfüllen.

Doch was sind das für Sicherheits- und Qualitätsstandards?

Für verkaufte Babynahrung bis 3 Jahre gibt es in der EU und Deutschland sehr strenge Richtlinien, um den Schadstoffgehalt möglichst gering zu halten. Als Familienkoch*in achtet man mit den Zutaten aus dem Supermarkt meist gar nicht so streng darauf. Es gibt teilweise extra Waren mit Beikost-Kennzeichnung beispielsweise für Öl, jedoch benutzen das die wenigsten zum Kochen. Lasst euch davon jedoch keine Angst machen. Wenn man Bio-regional-saisonal nachgeht, ist man schon sehr gut versorgt.

Für unsere Chewsome Bio-Produkte achten wir auf vier große Blöcke.

  1. Mykotoxine. Das sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in Trockenwaren vorkommen können (z.B. Haferflocken, Mehl, Nüsse). Für Babys sind diese gefährlicher als für Erwachsene, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Wie überall spielt auch hier der Klimawandel eine Rolle, da er für schwankende Wetterverhältnisse verantwortlich ist. Feuchtwarme Bedingungen oder starke Temperaturschwankungen begünstigen das Wachstum von Schimmel und damit Mykotoxinen.
  2. Pflanzenschutzmittel zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung. Gemüse muss auf diese Rückstände getestet werden. Durch ihr schwächeres Immunsystem sind Babys anfälliger für schädliche Auswirkungen dieser Chemikalien, z.B. Allergien, Atemwegsbeschwerden. Deshalb ist es wichtig, auf Bio-Produkte zurückzugreifen.
  3. Mikrobiologie. Außerdem muss man auf Kleinstbakterien wie Salmonellen oder Kolibakterien testen. Besonders Babys sind bei Kontakt anfällig, Magen-Darm-Erkrankungen zu erleiden. Es ist daher entscheidend, darauf zu achten, dass Babys hygienisch zubereitete und sichere Nahrungsmittel erhalten, und darauf zu achten, dass Flaschen, Schnuller und Utensilien sauber gehalten werden, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.
  4. Nährwerte. Salz, Fett und Zucker dürfen nur in bestimmten Mengen vorkommen, sowie Nitrat, welches über Dünger in das Gemüse gelangt. Ein hoher Fett- und Zuckerkonsum kann bei Babys zu unerwünschter Gewichtszunahme, Zahnproblemen und einem erhöhten Risiko für spätere Gesundheitsprobleme wie Diabetes und Fettleibigkeit führen. Daher ist es wichtig, Babys eine ausgewogene Ernährung anzubieten, die reich an nährstoffreichen Lebensmitteln ist und den Verzehr von salzigen, fettigen und zuckerhaltigen Lebensmitteln begrenzt.

Alles für die Sicherheit unserer Babys

Diese hier heruntergebrochenen, aber in Wirklichkeit noch komplexeren Grenzwerte und Verordnungen machen das Herstellen unserer Bites & Bällchen nicht einfach, dafür unsere Produkte umso sicherer für eure Babys. Deshalb testen wir auch ganz genau und sorgfältig, damit ihr euch keine Sorgen machen müsst.

Wir sind am “wursteln”, wie Kristina immer so schön sagt, um unsere Produkte so schnell es geht, aber auch so sicher es geht wieder zu versenden. Seid bereit! Wir zählen auf euch!

Tragt euch am besten direkt hier auf der Warteliste ein, dann verpasst ihr nicht, wenn es wieder losgeht.

Hier könnt ihr in der Zwischenzeit durch unsere Bites & Bällchen stöbern.

 

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